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Crimmitschau - REV 3-2

Ein mittelmäßig ausgelasteter Bus, wieder mit vielen jüngeren Kerlen aus dem Bremerhavener Süden ausgestattet, machte sich auf in Richtung Sachsen. Dass die Asi-Mottofahrt kurzfristig abgeblasen wurde, verhinderte das weitgreifende abspacken nicht. Mit Helmen und hässlichen Hüten und der nagelneuen Orion-Fahne an Bord kam schnell eine gemütliche Stimmung auf und so wurde dann hinter der ehemaligen innerdeutschen Grenze auf einem Rastplatz zum Saufspiel geladen und auch der robuste Körpereinsatz inklu. Check von hinten steigerte die gute Stimmung nur. Irgendwann kam man dann, nach einer spannenden Berg und Talfahrt, am Sahnpark an und nach dem verwackelten Gruppenfoto ging es in der prächtigen Stadiongaststätte dann ans einheimische Food und Beer, was zu günstigen Preisen und in reichlichen Portionen gereicht wurde. Langsam wird man immer neidischer auf die Fans, welche sich in der vereinseigenen Gaststätte verwöhnen lassen können, während wir zu oft vor geschlossenen Ständen stehen oder zu harten Preisen, mäßige Gerste schlürfen dürfen, aber na ja….Stadt der Hafenarbeiter allez!

 


Dem Sahnpark eilt ja schon ein gewisser Ruf voraus und architektonisch ist die Halle wirklich interessant und wenn da mal die Lausitz zu Gast ist und die Halle voll ist, geht da sicherlich die ostdeutsche Post ab. Leider zog unser kleiner Verein wohl nicht die Massen aus den warmen Wohnzimmern in die offene Halle.

 


Auf dem Eis ging es dann verbissen hin und her, wobei der ETC sich bei zwei Gegentoren wohl mal mit seinem Goalie unterhalten sollte, was er sich dabei so erdacht hat. Beim Stand von 2-2 ging dann Sergei Janzen mit Spieldauer runter, da sein Gegenspieler wohl seinen Schläger auf die Nase bekommen hat, was wohl nicht bestritten werden muss, ob die paar Tröpfchen Blut an der Unterlippe dann als Verletzungsfolge zählen müssen, kann man mal so stehen lassen. Langsam erhitzten sich also die Gemüter und immer mehr Gegenstände flogen aufs Eis und dann wurde eine Bremerhavener Rollstuhlfahrerin von einem Feuerzeug getroffen! Natürlich im Gästeblock große Entrüstung und gerade in dem Moment fällt dann das 3-2 für Crimme…totales Chaos, die Ordner gucken doof rum, von oben wird man bepöbelt und der Rest der Halle feiert….ein scheiß Gefühl! So ging das Spiel dann auch zu Ende und man war total angepisst und als dann nur wenige Spieler kurz Tschüß sagen konnten, war echt Feuer drin. Das Feuer hätte man vorher eigentlich besser im Block brauchen können, über weite Strecken war der Away- Support aber ziemlich gut und man konnte sich über weite Strecken gut präsentieren. Auch die kleine Choreo mit rot-weißen Doppelhaltern vorm Eröffnungsbully kam ganz gut, auch wenn etwas mehr DurchHALTEvermögen nett gewesen wäre. Nach dem Spiel wartete man noch kurz am Busparkplatz, regte sich etwas über Gott und die Welt auf und dann ging es für viele zur Bett- und Busruhe. Im Endeffekt ne lustige Fahrt und man hat so einige Eindrücke mitnehmen können.

 

Zuschauer offiziell so 1480 mit knapp 30 Dynamos Fischtown dabei

 

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REV - Dosenheim 1-2

Kurz gesagt, der Ex-Iserlohner Maracle im Bullentor war für unser Team bei allem Einsatz nicht zu bezwingen und im Gegenzug gab es dann erst den Ausgleich und dann den Rückstand. Erwähnenswert war die Besetzung der Back-Up-Position im Tor unseres Vereins, da stand bzw. saß nämlich dieses Mal Juniorengoalie Thiehoff auf der Bank und er und knapp die Hälfte des Teams schafften es nach der ärgerlichen Niederlage noch kurz den Schläger zum Abschied zu heben. Der Support war dem Spiel entsprechend und der guten Kulisse unangemessen. Rosenheim mit einigen Vertretern vor Ort und auch gut dabei.

 

Zuschauer ca. 1800 der Gästeblock mit ca. 50 Rosenheimchen belegt

 
RÄFF - Menschenesser 3-4 nP

Da das Spiel schon einwenig her ist eine kurz Fassung.

 

Die Bremerhaven-Szene war an diesem Tag etwas dezimiert, da
einige so Randsportarten wie Fussball vorzogen, andere waren bei ihrer Familie.

 

Die Stimmung war im 1.Drittel noch annehmbar, auch wenn die
Stimmung nur vom Supportersblock getragen wurde. Der Armeinsatz stimmte und es
wurden auch recht viele verschiedene Lieder gesummt. Im 2.Drittel ging immer
weniger auf den Rängen, wobei das Spiel nicht unbedingt schlecht war. Im
3.Drittel war dann der super Gau, es kam einfach nichts mehr von den Rängen. Egal
wie sehr sich einige abmühten etwas anzustimmen, es wurde einfach totgestummt. Als
man kurz vor Ende ein 5 minütige Überzahl hatte und es trotzdem nur ein
Unentschieden gab, pfiffen sogar sehr viele Leute. Also Leute, WER KEINE 100%
GIBT BRAUCHT AUCH KEINE 100% ERWARTEN!!!!!!! Man verlor das Spiel dann nach
Penalty schießen.

 

Die Gäste konnte man eigentlich immer mal wieder hören und
haben somit das beste rausgeholt was ging.

 

ca.1500 davon 15 Landshuter davon ein Essen-Nachahmer Auto

 

Gastschreiber Maus

 

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Bad Nauheim- REV Junioren 6-1

Am Freitag war man schon in mit einer vierköpfigen Gruppe mit dem ESC Hannover nach Iserlohn gefahren und hat da nach einem 0-3 Rückstand noch einen 5-3 Sieg feiern können, was ja eigentlich schon für ein ganzes Wochenende reichen könnte, trotzdem stieg man am Samstagmittag in Mellendorf in den Mannschaftsbus der Junioren ein, begrüßte noch ein weiteres Gruppenmitglied und so ging es bei nettem Schnack und alkoholfreien Getränken über die Kasseler Berge. Irgendwann tauchten dann auch an den Lärmschutzwänden die ersten Fanatics-Graffitis auf, also war man nicht mehr weit vom neuen Ground entfernt. In der Halle belagerte man erstmal die Stadion-Kneipe, die etwas lieblos dekoriert wirkte, aber durch eine nette Bedienung punkten konnte. Nach den Gesprächen mit den Einheimischen ging es dann ab in die Halle, welche leer wirklich riesig wirkt und auch sonst durch ihren urigen Charme besticht. Das frisch renovierte, halbrunde Holzdach erinnerte etwas an den Pferdeturm und auch die große Heimkurve hatte was. Da am nächsten Tag aus Kassel um die 5 Busse erwarten wurden, ließ man auch noch ein paar klebrige Grüße im Gästebereich, für die ungeliebten Köter da.


Da unser Team nur mit einem Minikader angereist war und sich vor Ort noch ein Torwart krank abmeldet hatte, bekam man auf dem Eis so seine Probleme und Nauheim nutzte seine Chancen eiskalt. Trotzdem kämpften unsere Jungs tapfer und verdienten sich wieder unseren Respekt. Eine bedrückende Schocksekunde gab es noch, als ein Nauheimer hart an die Bande flog und regungslos liegenblieb. Besonders nach dem tragischen Tod eines Juniorenspielers in Kaufbeuren war man wirklich nervös als die Sanis mit der Trage angerannt kamen. Hoffentlich geht’s dem Burschen heute besser.
Nach dieser Situation wurde es im letzten Drittel etwas aggressiver und unsere Young Pinguins konnten die drohende Niederlage Schlag für Schlag verarbeiten. So wurde auch unser kleiner Supporthaufen wieder wach und forderte den Ehrentreffer, der dann auch fiel und ausgiebig bejubelt wurde. Schön zusehen war auch, wie ehrlich gemeint sich das Team nach dem Spiel von uns verabschiedete, da ist so mancher Profi sich heutzutage einfach zu fein für. Aber gerade diese Situationen machen dieses Eishockey so schön, da verzichtet man gerne auf eine geschlossene Halle oder Annehmlichkeiten, die im Endeffekt nur dem Sport schaden.


Nach der Partie gab es noch flott ne kleine Runde im Gastro und dann ging es zurück auf die lange Rückfahrt. Der Teamarzt spendierte noch Spaghetti für alle und das Team ließ sich von der Niederlage nicht runterziehen und es gab noch viel Gelächter im Bus.


„Jungs aus Bremerhaven, IHR seid unsere Zukunft!“

 

Zuschauer: 30? Kein Plan, ausverkauft war das Knight-Stadion nicht und die von der Gastrotante prognostizierten 3-400 Leute waren auch nicht da!

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Hannovers amerikanische Ureinwohner- REV 1-3

Wieder im eigenen Bus ging der sonntägliche Ausflug quer durch Niedersachsen um am Pferdeapfelturm wieder 3 Punkte einzutüten. Die Hinfahrt verlief eigentlich wie immer: Man war gut gelaunt und bereit für einen weiteren Galaauftritt. Auffällig viele Jugendliche komplettierten die rot-weiße Busbesatzung und brachten ne Menge frischen Wind in die gesamte Tour. In Kleefeld angekommen gab es erstmal ordentlich was auf die Ohren der dort wartenden Rothäute und man beanspruchte schnell die Stimmungshoheit für sich. Da ein Sponsor mit einer Choreo und gratis Bratwurst lockte, war der Turm wieder gut gefüllt. Von der Luftballon-Choreo konnte man leider nicht viel erkennen. Da die Kultfans bisher gegen uns keine größeren Aktionen gefahren haben, hatte man sich eigentlich auf ein schönes Bild - in unschöner Farbkombination - gefreut, besonders da Luftballon-Choreos immer schicke Bilder fabrizieren können.


Von Supporter Seite gab es wieder die rot-weißen Plastikfahnen, welche die Blöcke in rot und weiß teilten. Dazu ein passendes Spruchband und fertig war ein gelungenes Bild. An Kreativität durchaus diskutabel, aber der Effekt war wieder sehr fein. Hübsch waren auch die vielen Wunderkerzen in der gesamten Heimkurve, gab es zwar auch schon oft, wirkt aber auch immer und erinnert an good old times. Auf der Nord gab es noch ein Transparent mit dem ungefähren Wortlaut „Wer hinfällt muss aufstehen“ oder so ähnlich.


Auf dem Eis zeigte sich der ECH auch sehr entschlossen und wehrte sich mit Händen und Füßen gegen die drohende Niederlage und so blieb das erste Drittel torlos. Gleich nach Wiederbeginn netzte dann aber endlich Stanley zum 0-1 ein, leider waren wir gerade mit dem ausrollen einer Tapete beschäftigt, sodass viele das Tor nicht sahen und auch die Tapete nicht lange leben durfte. Der Spruch, welcher dem Sponsor der ECH-Choreo für das endgültige töten des Kultes dankte, schien aber trotzdem angekommen zu sein.


Durch den Ausgleich der Indios startete man wieder mit reichlich Nervenkitzel in den Schlussabschnitt, dann fuhr unser RÄFF zehn Minuten vor Schluss einen 2 auf 1 Konter und als der Querpass dann ankam und Self die Scheibe in die Maschen jagte, war übelster Pogo angesagt, bei dem sich wohl auch Johnny Rotten gut vergnügt hätte. Eine Minute später dann das 1-3 und der Heimeinhang konnte endgültig einpacken und man hatte serienmäßig wieder am Turm gepunktet.


Beim Topic Stimmung kann man auch wieder sehr zufrieden sein, der Einsatz eines Megafons klappte sehr gut und auch trotz weniger Auswärtsfans als noch in der letzten Saison, war man wieder sehr laut und sangesfreudig. Mit dem Spruch vom Dauersupport muss man vorsichtig sein, aber wirklich Ruhe herrschte nie im Block. Auf der Gegenseite sah man am oberen Ende der Nord immer wieder einige schwarze Pullover bzw. Windbreaker in Bewegung und auch ein paar Fahnen waren in der Luft. Trotz des lange ausgeglichenen Spiels war man von einem Hexenkessel aber weit entfernt, auch wenn man den Heimanhang besonders bei strittigen Situationen mal vernehmen konnte.


Nach dem Spiel dampfte noch ein bisl Rauch durch die Südtribüne und vernebelte so den Abmarsch der Derbysieger. Da die Busse allerdings noch nicht vor der Halle warteten, vergnügte man sich noch etwas mit der zahlreichen Polizei und den freundlichen Ordnern. Heimfans hatten zu diesem Zeitpunkt das Areal schon verlassen.


Auf der Heimreise ging die Party dann noch etwas weiter, bis dann kurz vor Bremerhaven der Bus verkackte und absolut unbeleuchtet auf dem Standstreifen parkte. Eine angenehme Sache ist das nicht, besonders nicht an einem Sonntagabend und wenn auf der Nebenspur dann die Lkws vorbei donnern, kommt schon etwas Unruhe auf. Irgendwann kam dann aber auch der Ersatzbus und so ging es dann ins heimatliche Bettchen und dann kurze Zeit später wieder an die Mühlen der Arbeitswelt.

 

Zuschauer: 2900, leider nur knapp 250 Winner

 

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